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Fragen & Antworten

Allgemeine Infos zu Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse                                                         Ein Pflegefall in Ihrer Familie. Was tun? Wir haben für Sie die wichtigsten Schritte aufgelistet. So haben Sie in dieser neuen, sicher nicht ganz einfachen Situation eine Orientierungshilfe und bewahren leichter den Überblick.

Pflegeleistungen
Damit hilfsbedürftige Menschen immer die richtige Pflege erhalten, gibt es die Pflegeversicherung. Durch sie sind annähernd alle Menschen gesetzlich bei Pflegebedürftigkeit geschützt und versorgt.

Pflegebedürftigkeit
Wer auf Dauer - aber mindestens für voraussichtlich 6 Monate - die gewöhnlichen und regelmäßigen Verrichtungen des täglichen Lebens (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung nicht mehr bewältigen kann, benötigt pflegerische Unterstützung. Dann hilft die Pflegekasse durch häusliche Pflegeleistungen.

Antrag auf Pflegeleistungen
Wir beraten und unterstützen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dabei, einen Leistungsantrag zu stellen. Welche Schritte Sie genau einleiten müssen, wenn Sie oder ein Familienmitglied zum Pflegefall werden.

Pflege
Je nach Ausprägung der körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung, leistet die Pflegekasse bei folgenden alltäglichen Verrichtungen Hilfe:

- Bei der Körperpflege: Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- oder Blasenentleerung.
- Ernährung: Mundgerechte Zubereitung und/oder Aufnahme der Nahrung.
- Mobilität: Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung. - Kochen, Zubereitung der Nahrung
- Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung,
  richtige Beheizung der Wohnräume.

Wird nur im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung Hilfe benötigt, besteht allerdings kein Anspruch auf die Leistungen der Pflegekasse.

Wichtig: Um die Leistungen der Pflegekasse zu erhalten, müssen Pflegebedürftige in den letzten zehn Jahren vor der Antragsstellung mindestens fünf Jahre in die Pflegekasse eingezahlt haben. Bei familienversicherten Kindern gilt diese Zeit als erreicht, wenn ein Elternteil diese Bedingung erfüllt.

Pflegestufen
Nach der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) wird der Pflegebedürftige - je nach individuellem Bedarf - in eine der drei gesetzlich festgelegten Pflegestufen eingeteilt.

PFLEGESTUFE I - ERHEBLICHE PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT
Hilfebedarf besteht:
mindestens einmal täglich bei wenigstens zwei Verrichtungen aus den Bereichen der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität und
mehrfach wöchentlich bei hauswirtschaftlicher Versorgung.

Der Zeitaufwand der Pflege im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung durch eine private Pflegeperson muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen. Davon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege (= Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) entfallen.

PFLEGESTUFE II - SCHWERPFLEGEBEDÜRFTIGKEIT
Hilfebedarf besteht:
mindestens drei Mal täglich zu verschiedenen Tageszeiten bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität und
mehrfach wöchentlich bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Der Zeitaufwand der Pflege im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung durch eine private Pflegeperson muss in diesem Fall wöchentlich im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen. Davon müssen mindestens zwei Stunden auf die Grundpflege entfallen.

Die Einstufungen in die drei Pflegestufen sollen Richtwerte sein. Bei bestimmten Einzelfällen gibt es jedoch noch zusätzliche Unterscheidungsmerkmale. Pflegebedürftige, die auch nachts von mehreren Pflegekräften gleichzeitig betreut werden müssen, fallen unter die Härtefallregel. Diese gilt auch, wenn die Hilfe bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität täglich mehr als sieben Stunden, davon wenigstens zwei "Pflegestunden" in der Nacht, umfasst.

PFLEGESTUFE III – SCHWERSTPFLEGEBEDÜRFTIGKEIT
Hilfebedarf besteht:
rund um die Uhr (auch nachts) bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität und
mehrfach wöchentlich bei hauswirtschaftlicher Versorgung.

Der Zeitaufwand der Pflege im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung durch eine private Pflegeperson muss in diesem Fall wöchentlich im Tagesdurchschnitt wenigstens fünf Stunden betragen. Davon müssen mindestens vier Stunden für die Grundpflege aufgewendet werden.

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